Was ist die Homöopathie?


Mit Irrtümern aufräumen: Nicht alles, was sich "homöopathisch" nennt oder über diese sanfte, effektive und tief greifende Therapieform geschrieben und verbreitet wird, ist tatsächlich Homöopathie!

Mit Irrtümern aufräumen:


Nicht alles, was sich "homöopathisch" nennt oder über diese sanfte, effektive und tief greifende Therapieform geschrieben und verbreitet wird, ist tatsächlich Homöopathie!

Irrtümlicherweise wird Homöopathie oft mit Kräuterheilkunde gleichgesetzt oder als eine besondere Ernährungsweise und Diät verstanden; ein Großteil behält sich die Homöopathie zur Behandlung leichter Beschwerden vor, während die "richtige" Medizin zur Behandlung ernsterer Probleme als unerlässlich erachtet wird.

Alle diese Annahmen sind unzutreffend und zeugen von mangelndem Wissen über die Homöopathie und deren Philosophie.

Wie unterscheidet sich Homöopathie von der Schulmedizin?

Am besten lässt sich das anhand eines Beispiel erläutern: Nehmen wir z.B. eine Bronchitis. In der Schulmedizin fällt die therapeutische Entscheidung aufgrund des Lokalbefundes. Ein Antibiotikum , ein Hustensaft oder auch ein Grippemittel wird in der Regel rasch helfen, und Behandler und Patient sind zufrieden. Die Krankheit ist bekämpft, die Symptomatik verschwindet. Man könnte glauben, der Patient sei geheilt.

In der Homöopathie erhalten 10 Bronchitispatienten mit Sicherheit 10 verschiedene Arzneimittel. Sie alle haben Bronchitis, das heißt Symptome, welche die Art der Krankheit grob schematisieren. Bei genauerer Betrachtung unterscheiden sich die Symptome gravierend (Der eine hat einen linksseitigen Kopfschmerz, der andere einen rechtsseitigen; ein weiterer hat Schweißausbrüche während des Fiebers, ein anderer schwitzt überhaupt nicht, hat nur trockene Hitze; ein dritter mag nichts trinken, obwohl er sehr viel schwitzt; ein weiterer verlangt nur nach eisgekühlten Getränken, erbricht sie aber sofort wieder und so weiter). Kein Fall gleicht dem anderen! Und doch haben sie alle Bronchitis! Erhält jeder Kranke sein individuelles Mittel wird baldige Besserung eintreten.

Was passiert nun mit den schulmedizinisch Behandelten? Sind sie geheilt? Und was ist Heilung? …

Was ist Heilung?

Der Heilung geht die Krankheit voraus. Im Sinne der Homöopathie bedeutet Krankheit, dass die Lebenskraft des Menschen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und das zeigt sich in den Krankheitssymptomen. Somit liegt in den Symptomen der Schlüssel zur Heilung, da diese nicht nur warnen, sondern wertvolle Informationen zur Findung des Arzneimittels in sich tragen.

Und Heilung bedeutet nach Samuel Hahnemann:

„Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit ...“ (Samuel Hahnemann §2, Organon der Heilkunst).

..ein scheinbar selbstverständliches Postulat! Aber passiert das denn tatsächlich?